Verkauft - Referenzobjekt - 44 Lofts in Berlin Kreuzberg - im Alleinauftrag
Baubeschreibung
01. Fassaden:
Die Fassaden des Vorderhauses und des Fabrikgebäudes werden nach Absprache mit der Denkmalbehörde gestaltet und saniert.
Fensterstürze werden überprüft und, falls notwendig, durch neue ersetzt
Das gesamte Fabrikgebäude erhält neue Fenster. Zum Einbau kommen Holzfenster mit Isolierverglasung in der Schallschutzklasse II. Es werden grosse Fenster, 9-teilig eingebaut. Die Öffnungs- und Kippflügel werden so positioniert, dass alle Scheiben von der Wohnung aus zu säubern sind. Fensterteilung und Farbe werden mit der Denkmalbehörde abgesprochen
Die Dachateliers erhalten grossformatige Fenstertüren, die Farbe entspricht der der unteren Geschosse.
Im Vorderhaus werden die Aussenfenster der Doppelkastenfenster tischlermäßig und malermäßig instandgesetzt.
Einfachverglaste Fenster, die neuen Balkontüren und irreparable Fenster werden gegen neue Holzisolierglasfenster unter Beibehaltung der Fensterteilung ausgetauscht.
Verklinkerte Bereiche der Fassade werden saniert und, wo notwendig, wieder hergestellt.
Verputzte Bereiche der Fassade werden putz- und malermäßig instandgesetzt, als Wetterschicht erhalten diese Fassadenflächen einen Reibe- oder Glattputz.
Faschen und Stuckelemente der Fassade werden herausgearbeitet und instandgesetzt.
Im gesamten Gebäudekomplex werden alle Bleche ( Regenrinnen, Fallrohre, Verwahrungen, Schneefanggitter und Fensterbleche ) neu aus Titanzink eingebaut.
Die gesamte Ausführung der Fassade mit der neuen Dachaufteilung und den Terrassen der Dachwohnungen und der Lofts erfolgen entsprechend der Baugenehmigungsplanung und nach Abstimmung mit der Denkmalbehörde.
02. Dach :
Durch die Aufstockung erhält die gesamte Fabrik ein neues Dach. Die Aufstockung der Fabrik wird im 5. OG als Fortsetzung der darunter liegenden Geschosse errichtet. Das Staffel-geschoss ( Penthouse ) wird nach Architektenplänen gebaut.
Die Dachaussenhaut im Vorderhaus wird durch den Dachausbau erneuert, verbleibende Schornsteinköpfe werden instandgesetzt.
03. Eingangsbereiche und Treppenhäuser:
Im Vorderhaus und in der Fabrik werden alle auf Putz liegenden Leitungen und alle Schalt- und Sicherungskästen entfernt und neu unter Putz verlegt.
Die Hauseingangstüren werden neu eingebaut. Die Türen werden nach Abstimmung mit dem Denkmalamt gestaltet. Es wird darauf geachtet, dass der Fabrikcharakter erhalten bleibt.
Die historische Eingangstür zur Durchfahrt wird schlosser- und malermäßig instandgesetzt..
In den Eingangsbereichen werden neue Klingel- und Gegensprechanlagen für jede Einheit erstellt.
Im Treppenhaus des Vorderhauses sowie in beiden Seitenflügeltreppenhäusern werden Holzteile wie Geländer, Stufen und Eingangstüren instandgesetzt. Nach Ausführung der Tischlerarbeiten werden alle Holzteile vorbehandelt und fachgerecht lackiert.
Die Lofts erhalten neue Eingangstüren unter Beibehaltung der grossen Türöffnungen..
Die Eingangsbereiche erhalten eine neue Beleuchtung und neue Lichtschalter.
Die 3 Haupttreppenhäuser werden mit je einer neuen Briefkastenanlage ausgestattet, die wandbündig eingebaut wird. .
Die Wände des Treppendurch- und -aufgangs im Vorderhaus werden putzmäßig instandgesetzt und neu gestrichen, abgestimmt auf die farbliche Gestaltung des Treppenhauses und der Wohnungseingangstüren.
Die Treppenstufen und Podeste des Vorderhauses und die der Seitenflügeltreppenhäuser werden mit einem Kokosläufer belegt.
Der Terrazzoboden des Eingangsbereichs wird gereinigt, schadhafte Stellen werden ausgebessert.
Die Treppenhäuser der Fabrik werden durch die Breite der Stufen, die Grösse der Aufzüge und der Fenster den Fabrik- und Loftcharakter beibehalten. Die neuen Wohnungseingangstüren werden als überpfälzte, endlackierte Türen in vorhandene oder erkennbare ehemalige Öffnungen eingesetzt. Sie sind höher und breiter als herkömmliche Altbau - Wohnungstüren.
Das Fabrikgebäude erhält ein neues Treppenhaus im Seitenflügel des zweiten Hofes, um die geforderte Anzahl von zwei baulichen Rettungswegen pro Einheit zu gewährleisten. Die Gestaltung und Ausstattung der neuen Aufgänge entspricht der des Haupttreppenhauses.
Alle Eingangstüren der Wohnungen und der Lofts erhalten Sicherheitsdrückergarnituren, im Vorderhaus aus Messing, im Fabrikgebäude aus Edelstahl. Die Drückergarnituren werden als Schutzbeschläge mit Einsteckschlössern für Profildoppelzylinder eingebaut ( PZ - Schlösser ).
Die Wandflächen in den Treppenaufgängen der Fabrikgebäude werden putzmäßig instandgesetzt und neu gestrichen, abgestimmt auf die farbliche Gestaltung des Treppenhauses und der Wohnungseingangstüren.
Die Treppenhäuser der Fabrik erhalten einen Linoleumbelag oder einen äSchwimmbadanstrich”, der farblich auf die Gestaltung des Treppenhauses abgestimmt wird.
Jedes Treppenhaus erhält eine Rauch- und Wärmeabzugsanlage ( RWA ).
04. Keller:
Die Wände der Kellerabgänge im Hof werden neu verputzt, die Stufen der Kellertreppen werden instandgesetzt. Die Umwehrungen der Kellerabgänge werden neu aus feuerverzinktem Stahl erstellt.
Der gesamte Gebäudekomplex und der erste und dritte Hof ist unterkellert.
Der Keller unter dem dritten Hof hat eine durchgehende, nur durch Fensterpfeiler unterbrochene, Fensterreihe zur Spree. Aus diesem Keller werden gemäß Teilungserklärung 2 Lofts geschaffen. Die Decke über diesem Kellerbereich wird neu abgedichtet.
Die Kellerdecke über dem Keller des 1. Hofes wird ebenfalls neu abgedichtet.
Im Vorderhaus vorhandene Lichtschächte und Kellerfenster werden erneuert.
Der Heizungskeller des Vorderhauses bleibt erhalten, die Sohle wird durch eine Aufschüttung aus unbewehrtem Beton um 30 cm erhöht.
Das Fabrikgebäude erhält einen gesonderten Heizungsraum sowie pro Aufgang einen den jeweiligen Loftwohnungen zugeordneten Hausanschlussraum.
Vorhandene Kellerverschläge im Vorderhaus werden instandgesetzt und für die Lofteinheiten wird pro Loft ein neuer Verschlag erstellt.
Der gesamte Keller erhält eine neue Beleuchtung. Heizungsräume, ELT - Räume und Hauanschlussräume werden mit Leuchtstofflampen ausgestattet. Die Kellergänge und die Kellerräume und Verschläge werden mit äSchildkrötenlampen” bestückt. Die den Wohnungen zugeordneten Keller erhalten zudem je eine Steckdose. Lampe und Steckdose werden jeweils an den Wohnungszähler angeschlossen und darüber abgerechnet.
05. Sanitär:
Alle Ver- und Entsorgungsleitungen im Keller werden komplett neu erstellt. Für die Wasserleitungen werden gedämmte Kupferrohre verwendet.
Alle Zu- und Abwasserleitungen werden erneuert. Die Stränge werden teils in vorhandenen Deckendurchbrüchen verlegt, teils werden - in Abhängigkeit zur Grundrissplanung - neue Stränge angelegt. Dieser Leistungsumfang umfasst die Verlegung von Warm- und Kaltwasserleitungen von der Kellerverteilung bis zu jedem Loft und jeder Wohneinheit einschliesslich der Strangentlüftungen über das Dach.
In den Wohneinheiten werden die Zähleruhren für Warm- und Kaltwasser sowie, jeweils pro Leitung vorgeschaltet, ein wohnungsinterner Leitungs-Absperrhahn als Übergabestelle zum Sondereigentum installiert. Kalt- und Warmwasser werden in Kupferrohren geführt. Die Warmwasserleitungen werden gedämmt. Die Abwasserleitungen werden in SML - Rohr ausgeführt.
Alle 3 Höfe erhalten eine Kaltwasserleitung zur Entnahme von Sprengwasser für die Grünflächen und Bepflanzungen.
06. Heizung:
Vorderhaus und Fabrik erhalten je eine neue Gaszentralheizung mit zentraler Warmwasser-Versorgung.
Die Heizungskeller werden nach den erforderlichen Vorgaben erstellt. Ihre Anordnung stellt sicher, dass vorhandene Kaminzüge für Zu- und Abluft genutzt werden können.
Je Heizungsraum wird ein Pumpensumpf, ein Waschbecken und eine ausreichende Anzahl von Beleuchtungskörpern (Leuchtstoff - Röhrenlampe ) und Steckdosen vorgesehen.
Die Leitungen im Keller werden isoliert.
Die Steigestränge der Heizung werden aus Kupferrohr hergestellt. Sie werden in den einzelnen Wohnungen jeweils vom Raumboden zur Raumecke sichtbar über Putz geführt. Sie werden nicht in der Wand verlegt oder verkleidet. Für die Selbstausbauer werden Übergabestellen mit Absperrventilen geliefert. Die Vorbereitungen der Verbindungen der Steigestränge mit den Heizkörpern werden oberhalb der Sockelleisten geführt.
07. Energieversorgung / Elektrik:
Gemäss den Richtlinien der Berliner Elektrizitätswerke ( BEWAG ) werden pro Einheit ( Vorderhaus, Fabrikgebäude 1.Hof, Fabrikgebäude 2.Hof ) Haustechnikräume ( ELT - Räume ) erstellt. In diesen ELT - Räumen sind die zentralen Zähleranlagen installiert. Alle Kellerräume erhalten eine neue Beleuchtung. Die Leitungen werden hier sichtbar über Putz verlegt. Jeder Kellerraum sowie die Kellergänge erhalten ausreichend Steckdosen. Die Beleuchtung in den Kellerräumen und Gängen erfolgt durch sogenannte Schildkrötenleuchten. Haustechnik- und Heizungsräume werden mit Leuchtstoffröhrenlampen ausgeleuchtet. Die Ein- und Ausschalter werden im Keller je Gebäudeeinheit als übergreifende Wechselschaltung eingebaut.
Von den zentralen Zähleranlagen im Keller ( ELT - Räume ) wird bis zum neuen Sicherungskasten in jeder Wohneinheit eine komplett neue Verkabelung vorgenommen. Die Verlegung der Elektroleitungen erfolgt in den Treppenhäusern unter Putz. Es werden neue Leerrohre verlegt, in denen die Telekom die Telefonleitungen vom Keller bis zu jeder Wohneinheit ziehen kann. In einem weiteren Leerrohr erfolgt die Verkabelung der Klingelanlage. Im Durchgang des Vorderhauses, den Eingangsbereichen der Treppenhäuser der Seitenflügel und des Fabrikgebäudes und auf jedem Podest werden neue Lichtschalter montiert. Auf jedem Podest wird eine Reinigungssteckdose montiert. Diese Steckdosen sind vom Haustechnikraum im Keller gesondert ein- und auszuschalten. Die Beleuchtung der Treppenhäuser erfolgt über eine Zeitschaltuhr. Auf allen Eingangspodesten werden neue Beleuchtungskörper montiert. Die Klingeln der Mieteinheiten im Vorderhaus werden mit Messingdrückern und Messingschildern, die der Wohnungen im Fabrikgebäude aus Edelstahl eingebaut.
Pro Hof und Hofseite wird eine Aussensteckdose ( FI ) montiert, die vom Haustechnikraum gesondert ein- und ausschaltbar ist. Die im Hof liegenden Kellerabgänge erhalten eine separate Beleuchtung mit Ein- und Ausschaltern.
Neben der Hauseingangstür zur Köpenicker Strasse werden 2 Aussenleuchten angebracht. Die Durchgänge erhalten jeweils über dem Eingangs- und Ausgangsbereich eine Aussenleuchte, ebenso die Eingänge der Seitenflügeltreppenhäuser. Alle Aussenlampen reagieren auf einen Helligkeitssensor.
Jeder Aufgang, bis auf die Fluchttreppenhäuser, erhält eine Klingel- und Gegensprechanlage. Jeder Haupteingang erhält ein neues Klingeltableau. Jede Wohneinheit ist durch ein Haustelefon mit der Klingelanlage verbunden.%0
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