Verkauft - Referenzobjekt Kreuzberg - Mediaspree, 23 Wohnungen im Altbau - im Alleinauftrag
Baubeschreibung
01. Fassaden:
Die Fassaden des Vorderhauses und des Fabrikgebäudes werden nach Absprache mit der Denkmalbehörde gestaltet und saniert.
Fensterstürze werden überprüft und, falls notwendig, durch neue ersetzt
Das gesamte Fabrikgebäude erhält neue Fenster. Zum Einbau kommen Holzfenster mit Isolierverglasung in der Schallschutzklasse II. Es werden grosse Fenster, 9-teilig eingebaut. Die Öffnungs- und Kippflügel werden so positioniert, dass alle Scheiben von der Wohnung aus zu säubern sind. Fensterteilung und Farbe werden mit der Denkmalbehörde abgesprochen
Die Dachateliers erhalten grossformatige Fenstertüren, die Farbe entspricht der der unteren Geschosse.
Im Vorderhaus werden die Aussenfenster der Doppelkastenfenster tischlermäßig und malermäßig instandgesetzt.
Einfachverglaste Fenster, die neuen Balkontüren und irreparable Fenster werden gegen neue Holzisolierglasfenster unter Beibehaltung der Fensterteilung ausgetauscht.
Verklinkerte Bereiche der Fassade werden saniert und, wo notwendig, wieder hergestellt.
Verputzte Bereiche der Fassade werden putz- und malermäßig instandgesetzt, als Wetterschicht erhalten diese Fassadenflächen einen Reibe- oder Glattputz.
Faschen und Stuckelemente der Fassade werden herausgearbeitet und instandgesetzt.
Im gesamten Gebäudekomplex werden alle Bleche ( Regenrinnen, Fallrohre, Verwahrungen, Schneefanggitter und Fensterbleche ) neu aus Titanzink eingebaut.
Die gesamte Ausführung der Fassade mit der neuen Dachaufteilung und den Terrassen der Dachwohnungen und der Lofts erfolgen entsprechend der Baugenehmigungsplanung und nach Abstimmung mit der Denkmalbehörde.
02. Dach :
Durch die Aufstockung erhält die gesamte Fabrik ein neues Dach. Die Aufstockung der Fabrik wird im 5. OG als Fortsetzung der darunter liegenden Geschosse errichtet. Das Staffel-geschoss ( Penthouse ) wird nach Architektenplänen gebaut.
Die Dachaussenhaut im Vorderhaus wird durch den Dachausbau erneuert, verbleibende Schornsteinköpfe werden instandgesetzt.
03. Eingangsbereiche und Treppenhäuser:
Im Vorderhaus und in der Fabrik werden alle auf Putz liegenden Leitungen und alle Schalt- und Sicherungskästen entfernt und neu unter Putz verlegt.
Die Hauseingangstüren werden neu eingebaut. Die Türen werden nach Abstimmung mit dem Denkmalamt gestaltet. Es wird darauf geachtet, dass der Fabrikcharakter erhalten bleibt.
Die historische Eingangstüre zur Durchfahrt wird schlosser- und malermäßig instandgesetzt..
In den Eingangsbereichen werden neue Klingel- und Gegensprechanlagen für jede Einheit erstellt.
Im Treppenhaus des Vorderhauses sowie in beiden Seitenflügeltreppenhäusern werden Holzteile wie Geländer, Stufen und Eingangstüren instandgesetzt. Nach Ausführung der Tischlerarbeiten werden alle Holzteile vorbehandelt und fachgerecht lackiert.
Die Lofts erhalten neue Eingangstüren unter Beibehaltung der grossen Türöffnungen..
Die Eingangsbereiche erhalten eine neue Beleuchtung und neue Lichtschalter.
Die 3 Haupttreppenhäuser werden mit je einer neuen Briefkastenanlage ausgestattet, die wandbündig eingebaut wird. .
Die Wände des Treppendurch- und -aufgangs im Vorderhaus werden putzmäßig instandgesetzt und neu gestrichen, abgestimmt auf die farbliche Gestaltung des Treppenhauses und der Wohnungseingangstüren.
Die Treppenstufen und Podeste des Vorderhauses und die der Seitenflügeltreppenhäuser werden mit einem Kokosläufer belegt.
Der Terrazzoboden des Eingangsbereichs wird gereinigt, schadhafte Stellen werden ausgebessert.
Die Treppenhäuser der Fabrik werden durch die Breite der Stufen, die Grösse der Aufzüge und der Fenster den Fabrik- und Loftcharakter beibehalten. Die neuen Wohnungseingangstüren werden als überpfälzte, endlackierte Türen in vorhandene oder erkennbare ehemalige Öffnungen eingesetzt. Sie sind höher und breiter als herkömmliche Altbau - Wohnungstüren.
Das Fabrikgebäude erhält ein neues Treppenhaus im Seitenflügel des zweiten Hofes, um die geforderte Anzahl von zwei baulichen Rettungswegen pro Einheit zu gewährleisten. Die Gestaltung und Ausstattung der neuen Aufgänge entspricht der des Haupttreppenhauses.
Alle Eingangstüren der Wohnungen und der Lofts erhalten Sicherheitsdrückergarnituren, im Vorderhaus aus Messing, im Fabrikgebäude aus Edelstahl. Die Drückergarnituren werden als Schutzbeschläge mit Einsteckschlössern für Profildoppelzylinder eingebaut ( PZ - Schlösser ).
Die Wandflächen in den Treppenaufgängen der Fabrikgebäude werden putzmäßig instandgesetzt und neu gestrichen, abgestimmt auf die farbliche Gestaltung des Treppenhauses und der Wohnungseingangstüren.
Die Treppenhäuser der Fabrik erhalten einen Linoleumbelag oder einen äSchwimmbadanstrich”, der farblich auf die Gestaltung des Treppenhauses abgestimmt wird.
Jedes Treppenhaus erhält eine Rauch- und Wärmeabzugsanlage ( RWA ).
04. Keller:
Die Wände der Kellerabgänge im Hof werden neu verputzt, die Stufen der Kellertreppen werden instandgesetzt. Die Umwehrungen der Kellerabgänge werden neu aus feuerverzinktem Stahl erstellt.
Der gesamte Gebäudekomplex und der erste und dritte Hof ist unterkellert.
Der Keller unter dem dritten Hof hat eine durchgehende, nur durch Fensterpfeiler unterbrochene, Fensterreihe zur Spree. Aus diesem Keller werden gemäß Teilungserklärung 2 Lofts geschaffen. Die Decke über diesem Kellerbereich wird neu abgedichtet.
Die Kellerdecke über dem Keller des 1. Hofes wird ebenfalls neu abgedichtet.
Im Vorderhaus vorhandene Lichtschächte und Kellerfenster werden erneuert.
Der Heizungskeller des Vorderhauses bleibt erhalten, die Sohle wird durch eine Aufschüttung aus unbewehrtem Beton um 30 cm erhöht.
Das Fabrikgebäude erhält einen gesonderten Heizungsraum sowie pro Aufgang einen den jeweiligen Loftwohnungen zugeordneten Hausanschlussraum.
Vorhandene Kellerverschläge im Vorderhaus werden instandgesetzt und für die Lofteinheiten wird pro Loft ein neuer Verschlag erstellt.
Der gesamte Keller erhält eine neue Beleuchtung. Heizungsräume, ELT - Räume und Hauanschlussräume werden mit Leuchtstofflampen ausgestattet. Die Kellergänge und die Kellerräume und Verschläge werden mit äSchildkrötenlampen” bestückt. Die den Wohnungen zugeordneten Keller erhalten zudem je eine Steckdose. Lampe und Steckdose werden jeweils an den Wohnungszähler angeschlossen und darüber abgerechnet.
05. Sanitär:
Alle Ver- und Entsorgungsleitungen im Keller werden komplett neu erstellt. Für die Wasserleitungen werden gedämmte Kupferrohre verwendet.
Alle Zu- und Abwasserleitungen werden erneuert. Die Stränge werden teils in vorhandenen Deckendurchbrüchen verlegt, teils werden - in Abhängigkeit zur Grundrissplanung - neue Stränge angelegt. Dieser Leistungsumfang umfasst die Verlegung von Warm- und Kaltwasserleitungen von der Kellerverteilung bis zu jedem Loft und jeder Wohneinheit einschliesslich der Strangentlüftungen über das Dach.
In den Wohneinheiten werden die Zähleruhren für Warm- und Kaltwasser sowie, jeweils pro Leitung vorgeschaltet, ein wohnungsinterner Leitungs-Absperrhahn als Übergabestelle zum Sondereigentum installiert. Kalt- und Warmwasser werden in Kupferrohren geführt. Die Warmwasserleitungen werden gedämmt. Die Abwasserleitungen werden in SML - Rohr ausgeführt.
Alle 3 Höfe erhalten eine Kaltwasserleitung zur Entnahme von Sprengwasser für die Grünflächen und Bepflanzungen.
06. Heizung:
Vorderhaus und Fabrik erhalten je eine neue Gaszentralheizung mit zentraler Warmwasser-Versorgung.
Die Heizungskeller werden nach den erforderlichen Vorgaben erstellt. Ihre Anordnung stellt sicher, dass vorhandene Kaminzüge für Zu- und Abluft genutzt werden können.
Je Heizungsraum wird ein Pumpensumpf, ein Waschbecken und eine ausreichende Anzahl von Beleuchtungskörpern (Leuchtstoff - Röhrenlampe ) und Steckdosen vorgesehen.
Die Leitungen im Keller werden isoliert.
Die Steigestränge der Heizung werden aus Kupferrohr hergestellt. Sie werden in den einzelnen Wohnungen jeweils vom Raumboden zur Raumecke sichtbar über Putz geführt. Sie werden nicht in der Wand verlegt oder verkleidet. Für die Selbstausbauer werden Übergabestellen mit Absperrventilen geliefert. Die Vorbereitungen der Verbindungen der Steigestränge mit den Heizkörpern werden oberhalb der Sockelleisten geführt.
07. Energieversorgung / Elektrik:
Gemäss den Richtlinien der Berliner Elektrizitätswerke ( BEWAG ) werden pro Einheit ( Vorderhaus, Fabrikgebäude 1.Hof, Fabrikgebäude 2.Hof ) Haustechnikräume ( ELT - Räume ) erstellt. In diesen ELT - Räumen sind die zentralen Zähleranlagen installiert. Alle Kellerräume erhalten eine neue Beleuchtung. Die Leitungen werden hier sichtbar über Putz verlegt. Jeder Kellerraum sowie die Kellergänge erhalten ausreichend Steckdosen. Die Beleuchtung in den Kellerräumen und Gängen erfolgt durch sogenannte Schildkrötenleuchten. Haustechnik- und Heizungsräume werden mit Leuchtstoffröhrenlampen ausgeleuchtet. Die Ein- und Ausschalter werden im Keller je Gebäudeeinheit als übergreifende Wechselschaltung eingebaut.
Von den zentralen Zähleranlagen im Keller ( ELT - Räume ) wird bis zum neuen Sicherungskasten in jeder Wohneinheit eine komplett neue Verkabelung vorgenommen. Die Verlegung der Elektroleitungen erfolgt in den Treppenhäusern unter Putz. Es werden neue Leerrohre verlegt, in denen die Telekom die Telefonleitungen vom Keller bis zu jeder Wohneinheit ziehen kann. In einem weiteren Leerrohr erfolgt die Verkabelung der Klingelanlage. Im Durchgang des Vorderhauses, den Eingangsbereichen der Treppenhäuser der Seitenflügel und des Fabrikgebäudes und auf jedem Podest werden neue Lichtschalter montiert. Auf jedem Podest wird eine Reinigungssteckdose montiert. Diese Steckdosen sind vom Haustechnikraum im Keller gesondert ein- und auszuschalten. Die Beleuchtung der Treppenhäuser erfolgt über eine Zeitschaltuhr. Auf allen Eingangspodesten werden neue Beleuchtungskörper montiert. Die Klingeln der Mieteinheiten im Vorderhaus werden mit Messingdrückern und Messingschildern, die der Wohnungen im Fabrikgebäude aus Edelstahl eingebaut.
Pro Hof und Hofseite wird eine Aussensteckdose ( FI ) montiert, die vom Haustechnikraum gesondert ein- und ausschaltbar ist. Die im Hof liegenden Kellerabgänge erhalten eine separate Beleuchtung mit Ein- und Ausschaltern.
Neben der Hauseingangstür zur Köpenicker Strasse werden 2 Aussenleuchten angebracht. Die Durchgänge erhalten jeweils über dem Eingangs- und Ausgangsbereich eine Aussenleuchte, ebenso die Eingänge der Seitenflügeltreppenhäuser. Alle Aussenlampen reagieren auf einen Helligkeitssensor.
Jeder Aufgang, bis auf die Fluchttreppenhäuser, erhält eine Klingel- und Gegensprechanlage. Jeder Haupteingang erhält ein neues Klingeltableau. Jede Wohneinheit ist durch ein Haustelefon mit der Klingelanlage verbunden.
In jeder Wohneinheit wird ein Sicherungskasten wandbündig eingebaut. Von dort aus können, entsprechend dem Bedarf, Sicherungen und Leitungen in die einzelnen Räume verteilt werden. Die Zuleitungen liegen unter Putz.
Jede Wohnung und jeder Loft erhält eine Anschlussmöglichkeit für TV und Radio an das Breitbandkabelnetz.
08. Liftanlagen:
Im Treppenauge der 3 Hauptaufgänge werden neue Aufzugskabinen der Marke Schindler oder gleichwertig eingebaut. Die Lifttechnik wird entsprechend erneuert.
09. Dachterrassen:
Dachterrassen erhalten eine Dämmung entsprechend der neuesten Wärmeschutzverordnung. Gefälleestrich, Abdichtung Fliesen in Estrich. Alternativ bekommt der Estrich einen Dichtungsanstrich und wird mit einem Holzrost belegt. Geländer werden aus feuerverzinktem Stahl gefertigt.
10. Trennwände der Lofts / Loftwohnungen:
Die Wohnungstrennwände im Fabrikgebäude zwischen den einzelnen Lofts werden nach Vorgabe der BauOBln aus 24 cm Mauerwerk erstellt, sie werden feuerbeständig ( F 90 ) ausgeführt.
11. Decken im Fabrikgebäude:
Die Stahlträgerdecken und die Stahlträger werden auf ihren Zustand hin untersucht. Notwendige Sanierungen in diesem Bereich werden vom Statiker angeordnet und ausgeführt.
12. Neue Bauteile:
Die Ausführung des Dachgeschossausbaus und der Aufstockung des Fabrikgebäudes erfolgt nach den Vorgaben der Baugenehmigung, der genehmigten Statik, nach den anerkannten Regeln der Baukunst und den einschlägigen DIN - Normen. Neue Bauteile entsprechen der aktuellen Verordnung zur energiesparenden Bauweise. Die Aufstockung soll sich, nicht als Neubau erkennbar, in die Substanz einfügen. Der Standard der Wohnungen der unteren Geschosse setzt sich in diesen Bauteilen fort.
Die Flachdachbereiche des Fabrikgebäudes werden teilweise als begehbare Terrassen angelegt, teilweise, im Falle behördlicher Auflagen, extensiv begrünt. Begehbare Bereiche werden mit Platten belegt. Die Dachateliers werden, wie die Flachdachbereiche des Vorderhauses, entsprechend der neuesten Wärmeverordnung gedämmt und fachgerecht mit Bitumenpappe eingedeckt.
Alle Umwehrungen der Dachterrassen, Geländer und Fluchttreppen werden aus feuerverzinktem Stahl gefertigt.
13. Hofflächen / Aussenanlagen:
Gemäß Planung werden Wohnungen und Lofts in Absprache mit der Denkmalbehörde mit vorgestellten Balkonen ausgestattet.
In den Höfen wird die Versiegelung aufgenommen und entsorgt. Die unterkellerten Bereiche werden abgedichtet und neu aufgebaut. Es werden, gemäss Freiflächenplan, mit Verbundsteinen neue Wege angelegt. Das Niederschlagswasser wird in die bepflanzten Flächen geleitet. Wege und Grünflächen sind durch Kantensteine voneinander abgesetzt.
Entlang der Hauswände wird eine Kiesschicht zum Schutz der unteren Fassadenbereiche angelegt. Die Abtrennung zu den angrenzenden Bereichen wird durch Kantensteine geschaffen.
Der Innenhof wird ausreichend beleuchtet. Die neu angelegten Grünflächen werden mit einheimischen Gewächsen bepflanzt. Der dritte Hof ( Decke über dem Keller ) wird durchgehend mit Gehwegplatten belegt. Die Bepflanzung erfolgt durch Kübelpflanzen.
Die Lofteinheiten im Erdgeschoss des Fabrikgebäudes erhalten, gemäß Planung, Terrassen.
14. Änderungsvorbehalt:
Änderung in Konstruktion und Ausstattung sowie die Wahl der Fabrikate bleiben vorbehalten. Leistungen und Materialien können aus planerischen, technischen oder aus lieferbedingten Gründen oder aus technischer Entwicklung, aus baulicher Zweckmässigkeit und aus geänderten Vorschriften durch gleichwertige Leistungen bzw. Materialien ersetzt werden. Sollten bis zum Abschluss des Bauvorhabens Änderungen, z. B. durch behördliche Auflagen erforderlich werden, müssen diese Änderungen bei den Baumassnahmen berücksichtigt werden.
Sanierung der freien Wohnungen im Altbau des Vorderhauses
01. Abriss und Entsorgung
Alte Sanitärobjekte, alte elekrische Anlagen, alte Wände für Grundrissänderungen, loser Putz, alte Verkleidungen und desolate Bodenbeläge werden entfernt und entsorgt.
02. Maurer-/ Trockenbau-/ Estricharbeiten in Wohnräumen Bad-/WC-Bereich
Gemäß Planung werden die Wände eingebracht. Leichte Trennwände werden für Grundrissänderungen in der Einheit aus Gipskarton, je nach Anforderung, in 10 cm - 15 cm Stärke gestellt.
In den Nassräumen wird eine fachgerechte Abdichtung gegen Feuchtigkeit erstellt.
03. Erneuerung der Wohnungselektrik
Die Elektro-, Telefon- und TV-Leitungen werden komplett neu installiert.
Jede Wohnung erhält einen eigenen E - Zähler im zentralen Zählerraum im Keller.
In jeder Wohneinheit wird ein Sicherungskasten wandbündig eingebaut. Von dort aus verteilen sich die aus dem Keller kommenden Zuleitungen in die einzelnen Räume. Die Zuleitungen liegen unter Putz.
Alle Räume bekommen, je nach Raumgrösse, mindestens 6 Schukosteckdosen und mindestens einen Auslaß in den Decken.
Die Küchen erhalten ausreichend Steckdosen sowie Anschlüsse für E-Herd, Kühl- und Gefrierschrank, Dunstabzugshaube und Geschirrspüler.
In den Bädern wird ein Decken- und Wandauslaß sowie Steckdosen bei den Waschbecken und eine Steckdose für die Waschmaschine vorgesehen. Es werden in den Bädern FI-Sicherungen eingebaut.
Die Terrassen und Balkone erhalten eine Aussensteckdose und einen Wandlampen-Anschluss.
Anschlüsse der Breitbandkabelanlage erfolgen im Wohnzimmer, Schlafzimmer, Kinder-, Gäste- und Arbeitszimmer. In diesen Räumen und im Flur wird zudem die Möglichkeit zum Anschluss von Telefon und Telefax vorbereitet.
Installation in Bad und Küche gemäss Küchen- und Badezimmerplan.
Alle Steckdosen und Schalter in weiß.
Jede Wohneinheit ist durch ein Haustelefon mit der Klingelanlage verbunden.
Für die Installation der Elektroanlage werden die anerkannten DIN-Normen, die VDE-Vorschriften sowie die gültigen Anschlussbestimmungen der zuständigen Versorgungsunternehmen eingehalten.
04. Sanitärleitungen
Alle Abwasser- und Zuwasserleitungen werden gemäß Badezimmer- und Küchenplanung komplett erneuert und unter Putz oder Vorbauschalen verlegt.
Die Küche erhält Anschlüsse für Spüle und Geschirrspülmaschine.
Installation im Badezimmer entsprechend der Planung für WC, Badewanne, Dusche, Waschtisch und Waschmaschine/Trockner.
Gästetoilette, falls vorgesehen, erhält Anschlüsse für WC und Handwaschbecken.
05. Heizungsanlage - Warmwasserbereitung
Die Wohnungen werden an die neue Gaszentralheizung mit zentraler Warmwasseraufbereitung angeschlossen.
Die Steigestränge der Heizung werden aus Kupferrohr hergestellt.
Sie werden in den einzelnen Wohnungen jeweils von der Raumecke sichtbar über Putz zu den Heizkörpern geführt. Sie werden nicht in der Wand verlegt oder verkleidet. Die Verbindungen der Steigestränge mit den Heizkörpern werden oberhalb der Sockelleisten geführt.
Die Wärmeabgabe der Steigeleitungen werden bei der Messung des Wärmeverbrauchs mit berücksichtigt.
Die Wohnungen werden mit weiss lackierten Plattenheizkörpern mit Thermostatventilen ausgestattet. Die Plattenheizkörper und Thermostatventile sind Markenfabrikate.
06. Fliesenlegerarbeiten in Badezimmer und Küche
Fliesen auf Böden: Nach Bemusterung mit Wohnungskäufer, diagonal oder gerade verlegt, Fliesenpreis bis zu € 15,-- / m².
Fliesen an Badwänden: Nach Bemusterung mit Wohnungskäufer, bis max. 2,20 Meter hoch gefliest, Fliesenpreis bis zu € 15,-- / m².
Bordüre: Auf Wunsch nach Bemusterung mit Wohnungskäufer bis € 2,50 / Stk.
Fliesenspiegel in der Küche im Spritzwasserbereich der Arbeitsfläche: nach Bemusterung mit Wohnungskäufer, Fliesenpreis bis zu € 15,-- / m².
Die Fliesenpreise beziehen sich auf den Endverbraucher-Materialwert.
07. Ausstattung von Badezimmer und falls vorhanden Gäste-WC
Badewanne (75 x 170) und Duschwanne (80 x 80) von Bamberger oder gleichwertig in weiß.
Wand-WC und Waschbecken (600 mm) im Badezimmer von der Firma Keramag oder gleichwertig in weiß. Es werden verchromte Einhebelarmaturen für Waschtisch, Badewanne und Dusche von der Firma Grohe-Eurosmart oder gleichwertig montiert.
Im Lieferumfang sind WC-Deckel, Duschschlauch mit Brause und Brausestange enthalten.
08. Anbau von Balkonen
Entsprechend der Grundrissplanung werden Balkone angebaut.
09. Tischler- und Malerarbeiten
An Wänden und Decken werden lose Altuntergründe entfernt.
Neu eingebaute Fenster und Fensterbänke werden komplett abgedeckt und gegen Verunreinigung geschützt.
Die Wände und Decken werden verputzt, gespachtelt, geschliffen und neu gestrichen.
Zimmertüren werden vom Tischler instandgesetzt, grundiert und mit weißer Farbe fachgerecht lackiert.
Alte Doppelkastenfenster werden vom Tischler instandgesetzt, grundiert und mit weißer Farbe fachgerecht lackiert, einfachverglaste Fenster werden gegen neue Holzisolierglasfenster ausgetauscht.
Alte Türbeschläge werden gereinigt und wieder angebracht, fehlende Türbeschläge werden durch neue ergänzt.
10. Arbeiten an Fußböden und Fußleisten
Alle Räume, ausgenommen die Nassbereiche, erhalten einen neuen Fussbodenbelag aus Holzdielen, bzw. alte Holzdielen oder Parkettböden werden abgeschliffen. Die geschliffen Böden werden mit Wachs oder Lack versiegelt.
Sockelleisten werden erneuert oder geschliffen und weiß lackiert.
Küchen und Bäder erhalten einen Fliesenboden auf wasserundurchläßigem Unterbau.
11. Reinigung
Vor Übergabe erfolgt eine Grundreinigung.
12. Grundlage
Für alle Arbeiten wird die VOB Teil 2 der neuesten Fassung und die DIN-Normen zu Grunde gelegt.
Bei Arbeiten im Altbau ist zu berücksichtigen, dass altbautypische Unebenheiten bei Wänden, Decken und Böden sowie bei eingebauten Türzargen, Türblättern und Sockelleisten bestehen können. Die hier aufgeführten Unebenheiten stellen keinen Baumangel dar.
Mit Ausnahme der Arbeiten am Dachgeschossausbau und der hofseitigen Balkone sind die Arbeiten im Altbau genehmigungsfrei. Die derzeit gültigen Anforderungen an Wärme - , Schall- und Brandschutz, die für Neubauvorhaben gefordert werden, können bei den in dieser Baubeschreibung aufgeführten Massnahmen nicht in allen Punkten erbracht werden, da der Altbau Bestandsschutz geniesst. Die vorgesehenen Arbeiten erreichen nicht ein Ausmass, das den Bestandsschutz ausser Kraft setzt.
Der Dachgeschossaufbau genügt allerdings den gültigen Anforderungen an Wärme-, Schall- und Brandschutz, da er Neubaucharakter hat.
13. Änderungsvorbehalt
Änderungen in Konstruktion und Ausstattung sowie die Wahl der Fabrikate bleiben vorbehalten.
Leistungen und Materialien können aus planerischen, technischen oder aus lieferbedingten Gründen oder aus technischer Entwicklung, aus baulicher Zweckmässigkeit und aus geänderten Vorschriften durch gleichwertige Leistungen bzw. Materialien ersetzt werden.
Sollten bis zum Abschluss des Bauvorhabens Änderungen, z. B. durch behördliche Auflagen erforderlich werden, müssen diese Änderungen bei den Baumassnahmen berücksichtigt werden.
Die Grundrisse sind nicht zur Massentnahme geeignet. Architektonische Ausstattung in den Plänen wie Möblierung und Bepflanzung sind nicht Gegenstand der Baubeschreibung sondern lediglich Gestaltungsvorschläge.
mature naked women